Betriebshygiene, Pandemievorsorge, Arbeitssicherheit

 

„Erfahrungen sind dann von grösstem Wert, wenn wir sie hätten, bevor wir sie machen müssten“

 

Die COVID-19 Pandemie hinterlässt Spuren im Schnittpunkt von Hygiene, Vorsorge und Notfallplanung. gammaRenax unterstützt die Kunden bei einer pragmatischen und gründlichen Betrachtung dieser Aspekte; dabei lassen sich auch Betriebskosten und Risiken nachhaltig senken.

Die Erfahrung von gammaRenax basiert auf langjähriger Beratung, der Einbindung von Fachleuten, der Mitarbeit kundenseitiger Planungsstäbe, einschlägiger Literatur und Normen. So bilden Betriebskonzepte von gammaRenax best practice ab und entsprechen IS0 9001 (Qualität), 14001 (Umwelt), 50001 (Energie), ISO 45001 (Arbeitssicherheit) und ISO 26000 (Gesellschaftliche Verantwortung).

Was gilt es in Pandemiezeiten bezüglich Hygiene besonders zu beachten?

Als Mensch: Es gibt da die generellen Hygieneregeln, die in der letzten Generation etwas in Vergessenheit gerieten, z.B. das Händewaschen. Es ist erstaunlich, wie viele Leute ihre diesbezüglichen Gewohnheiten innerhalb weniger Monate umstellen mussten. Oder das Zuhause bleiben, wenn man krank ist. Das Ansetzen von Video-Konferenzen ist wohl auch ohne Coronavirus von Vorteil: es spart CO2, und die Reisezeit kann in Vor- und Nachbereitung investiert werden.  Entgegen dem Zeitgeist sollten alle verstehen, dass es auf jeden Einzelnen ankommt. Durch strikte räumliche Trennung sind Ansteckungen zu  vermeiden: ‹Social Distancing› gilt auch an Raucher-Treffpunkten und vor Kaffeemaschinen. Und dann sollte man der Grillparty widerstehen, wo sich zwar alle mit 2-Meter-Abstand sicher fühlen, um dann doch die gleiche Grillgabel, den WC-Türgriff und den Flaschenöffner in die Hand zu nehmen . . .

Als Betrieb: Erstellen und Umsetzen eines Hygiene-Konzeptes mit konsequent verfolgten Abläufen; Schulung, Sensibilisierung und Überwachung der Ausführenden. Auf die Hygiene abgestimmte bauliche Voraussetzungen schaffen. Nur gezielte Desinfektion und dies von sauberen und trockenen Flächen. Die Mitarbeitenden aktiv informieren. Regelmässige Information und Wertschätzung sind wichtig: als Mail, Video-Konferenz oder gar als YouTube-Interview. Die Vorgesetzten sollten sich nicht im Homeoffice verschanzen, sondern an der ‹Front› zeigen. Ob es richtig gemacht und verstanden wird, muss vor Ort sichergestellt und bei Bedarf  auch durchgesetzt werden.

Was sollten wir aus der COVID-19-Pandemie lernen?

Ähnlich wie beim Hygiene-Konzept (siehe SVG-Empfehlung «Hygiene von Freizeit- und Sportanlagen») sollte man ein Pandemie-Konzept erarbeiten, welches das Szenario und die darauf abzustimmenden Massnahmen festschreibt. Dann kommen die materielle Bereitschaft, der ‹grossmütterliche Notvorrat› und die Schulung der Mitarbeitenden. Es ist auch wichtig, verlässliche und somit mit Vorteil inländische Produzenten zu favorisieren, die wiederum zu ‹Rohstoffreserven› im System verpflichtet werden sollten. Die klare Definition von Kundenbeziehungen, nun auch für einen solch übergeordneten Fall, können Reaktionszeiten verkürzen und Unsicherheiten reduzieren. Da jede Krise aber einzigartig ist, sind das Wesentliche: verlässliche persönliche Beziehungen pflegen und eine aktive Führungsrolle übernehmen.

 (Aus einem Interview mit Severin Gallo, CEO von gammaRenax,  und Sandro Stolz, Leiter Beratung und Verkauf KWZ AG, im SVG-Journal: https://gammarenax.ch/download/497/SVG-Journal_Artikel_Hygiene_Pandemie_01_2020.pdf)